Die PC-Pflege – Gerät und Arbeitsplatz

Das Back-up und der Datenschutz sind so wichtig das oft alle anderen PC-Wartungsmassnahmen vergessen werden.r
Nicht nur die Software sondern auch die Hardware muss gepflegt werden. Ob der PC auf dem Schreibtisch vor sich herrottet oder blitzblank ist, hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Funktion des Personal Computers.
Der Zustand des Arbeitsplatzes sagt viel über die Person aus, die dort arbeitet. Ein staubiger mit Essensresten und mit Papierbergen übersäter Tisch lässt auf eine chaotische Person schliessen, die Kontrolle über sich und ihre Umgebung verloren hat.
Chaos und Unordnung färben auf den User ab und vertreibt die Kunden.
Genies dürfen Chaoten sein, von Normalsterblichen wird Ordnung und Berechenbarkeit erwartet.

Warum Putzen

Staub ist der Nährboden für gesundheitsschädigende Keime und Mikroben. Staub der nicht Regelmässige entfernt wird, setzt er sich fest und verwandelt sich zu zähem Dreck. Er zerfrisst die Möbel und die Bücher. Dokumente, die nicht staubfrei aufbewahrt werden, vergilben innert Jahresfrist und begingen zu modern.
Der Staub setzt sich auf dem PC-Gehäuse fest und wird durch die Lüftungsschlitze eingesogen. Die internen Lüfter saugen den Staub an und blasen ihn aus dem Gehäuse wieder heraus. So werden die Mikroben, Viren und Bakterien die im Stauben leben, verteilt und vermehrt.
Auch das Gehäuse und die PC-Peripherie leiden unter dem Staub. Der Staub zersetzt den Kunststoff und macht ihn unansehnlich. Innert sechs Monaten sieht ein ungepflegter PC alt und verbraucht aus.

Wann Putzen

Die wöchentliche PC-Pflege gehört genauso wie der Datenschutz und das Back-up zu den wiederkehrenden Pflichten des Users.
Damit die PC-Pflege nicht zu kurz kommt, muss sie von Anfang an eingeplant werden. Ende Woche, bevor das Weekend beginnt, sollten der PC und der Arbeitsplatz gereinigt werden.
Aufräumen ist eine willkommene Gelegenheit um alles zu erledigen, dass auf dem Schreibtisch liegen geblieben ist.
Ein ordentlicher und sauberer Arbeitsplatz sorgt am Montag für einen guten Wochenstart.

Wie Putzen

Wenn möglich sollte der ganze Schreibtisch leer abgeräumt und der Computer unter dem Tisch hervor geholt werden.
Als Erstes muss der Staub auf dem Tisch entfernt und anschliessend der Boden gesaugt und/oder gewischt werden.
Computer und Peripherie sollten erst nach dem Abstauben, mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.
Der PC-Arbeitsplatz wird wie der übrige Haushalt von oben nach unten geputzt. Beim Putzen wird der Staub aufgewirbelt. Wird zu erst unten geputzt, dann fällt anschliessend der Staub, der oben aufgewirbelt wird, wieder auf den sauberen Boden.
Wenn in kurzen Abständen geputzt wird, dann gibt es weniger zu tun. Weil frischer Staub noch nicht klebt, kann er mit weniger Aufwand als alter Schmutz entfernt werden.
PC-Gehäuse, Monitor und Tastatur brauchen keinen speziellen Reiniger, ein milder Allzweckreiniger aus dem Supermarkt genügt. Einzig das feuchtigkeitsempfindliche Display sollte mit einem Tuch abgestaubt werden.

    Warum Putzen

  • Fördert ein gesundes Raumklima
  • Verschafft Überblick
  • Baut Pendenzen ab
  • Ordnung schafft Vertrauen bei der Kundschaft
  • Spart Zeit
  • Wie Putzen

  • Lüften
  • Schreibtisch leer räumen
  • Vor dem Putzen, PC immer vom Stromnetz abtrennen
  • PC-Gehäuse und Peripherie abräumen
  • Von oben nach unten Abstauben: Tisch – Boden – Geräte
  • PC-Gehäuse und Peripherie feucht (nicht Nass) mit Seifenwasser abwaschen
  • Display mit trocken Lappen abstauben
  • Staubsaugen

Erweiterte Ergonomie: Pause

Ein schön eingerichteter Pausenraum ist genauso wichtig wie ein ergonomisch einwandfreier Arbeitsplatz. Während der Pause erholt und regeneriert sich der Mensch.
Eine erholsame Pause steigert erhöht die Effizienz und steigert langfristig die Produktivität. Die Pause sollte für den Arbeitgeber keine lästige Pflicht sein, sondern ein Medium, mit dem er die Loyalität der MitarbeiterInnen gegenüber dem Betrieb positiv beeinflussen kann.
Schmuddelige Pausenräume sind ein Absteller. Wenn sich die MitarbeiterInnen gestresst fühlen und keine Zeit haben ihr Znüni zu essen, dann werden sich nach der Pause auch nicht mehr als vorher leisten.
Liebe geht durch den Magen. Gratis Getränke und die grosszügige Versorgung mit Obst und anderen Snacks vermitteln den MitarbeiterInnen das Gefühl der persönlichen Wertschätzung. Wessen Brot ist ich esse, dessen Lied ich singe.
Verpflegung und Aufenthaltsräume verursachen Kosten. Wenn aber die Produktivität steigt und die Absenzen zurückgehen, dann wird aus dem Kostenfaktor ein Gewinnfaktor.

Vier Punkte für eine gute Pausenatmosphäre:

  • Helle, saubere und gut gelüftete Pausenräume erzeugen eine erholsame Atmosphäre.
  • Genügend Platz für alle MitarbeiterInnen. NichtraucherInnen und RaucherInnen sollten sich gleichermassen wohlfühlen.
  • Frische Luft. An der frischen Luft können die Mitarbeiter sich regenerieren und wieder auftanken. Eine Terrasse oder ein Sitzplatz sind kein Luxus. Die nähe zu einem Fitnessstudio oder zu einem Vita-Parcour ein weiteres Plus.
  • Gute und kostengünstige Verpflegung. Kostenlose Getränke, Brötchen und frisches Obst finden immer dankbare Abnehmer.