Gesundheit lässt sich nicht verordnen, bei ungesunder Lebensführung nützt die ergonomischste Büroeinrichtung nichts.
Büroarbeit ist einseitig und beansprucht den Körper. Während der Körper des Handwerkers unter der schweren Arbeit leidet, setzt dem Büromenschen die einseitige Belastung des Bewegungssippenrats zu. Im Büro ist der Körper mannigfachen Belastungen ausgesetzt, die erst in der Summe schädigend wirkend. Elektrosmog, Schadstoffe, Sauerstoffmangel führen erst längerer Disposition zu Schäden.
Bewegungsmangel und einstige Belastung gehören zu den grössten Gefahren des Büroalltags. Die steigende Zahl an Zivilisationskrankheiten erkrankter Menschen spricht für sich.
Die Verantwortung für Ihre die Gesundheit liegt in den Händen der Mitarbeiter selber. Der Arbeitgeber kann lediglich für ein gutes Betriebsklima und einen ergonomischen Arbeitsplatz sorgen.
Hohe Produktivität bei wenigen Absenzen liegt im Interesse des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeiter nicht zu einem gesunden Leben zwingen. Die betriebliche Gesundheitsförderung spart auf längere Sicht Kosten und erhöht die Produktivität.
Interne Sensibilisierungskampagnen und eine aktive Gesundheitsförderung dienen den Mitarbeitern und dem Betrieb.
Der Arbeitgeber kann Anreize und die Mitarbeiter für Gesundheitsfragen sensibilisieren. Sport, Fitness, Verpflegung, Weiterbildung, etc. kann mit Infrastruktur und finanziellen Zuschüssen gefördert werden. Sinkende Absenzen bei steigender Produktivität amortisieren die Kosten für die betriebliche Gesundheitsförderung.
Gesundes und dynamisches Sitzen
Dynamisches Sitzen: Dynamisches, bewegliches Sitzen hilft beim Sitzen, auch unter grösster Belastung die Bandscheiben mit genügend Nährstoffen zu versorgen.
Prinzipiell gilt: keine Sitzhaltung ist richtig, sondern nur der kontinuierliche Wechsel von der einen Sitzposition zur anderen entlastet die Bandscheiben und fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Atmung. Dynamisches Sitzen erhört die Produktivität und Leistungsfähigkeit.
Richtige Sitzhaltung: Eine optimale Sitzhaltung wird durch Erhaltung der Doppel-”S”-Form der Wirbelsäule beim Sitzen erreicht. Diese Haltung wird durch eine Drehung des Beckens nach vorne begünstigt. Der Brustkorb wird dadurch gehoben, (die Atmung dabei erleichtert), die Halswirbelsäule gestreckt und das Gewicht des Kopfes (ca. 9 % des Körpergewichtes) besser getragen. Dadurch entstehen weniger Verspannungen in der Nackenmuskulatur.
Offener Sitzwinkel: Eine Sitzhaltung, bei der der Winkel von 90° zwischen Oberkörper und Oberschenkel beträgt, unterstützt die Atmung, den Stoffwechsel und die Verdauung. Eine leichte Sitzflächenneigung von ca. 3° – 4° unterstützen diese Haltung auch bei längerem Sitzen. Eine Sitzflächenneigung die 4% überschreitet ist kontraproduktiv, da der Sitzende nach vorne rutscht, den Kontakt zur Rückenlehne verliert und die Doppel-”S”-Form der Wirbelsäule nicht einhalten, kann.
Die richtige Einstellung: Der beste Stuhl nützt nichts, wenn er falsch eingestellt ist. In der korrekten Sitzhaltung bilden, die Oberarm und Unterarme einen rechten Winkel und der Unterarm liegt auf der Tischplatte. Die Füsse stehen mit der ganzen Sohle entspannt auf dem Boden und die Unterarme liegen bequem auf dem Tisch. Eine höhenverstellbare Armlehne entlastet Arme und Ellenbogen und wirkt Spannungen im Schulter-/Nackenbereich entgegen. Ideal ist der Einsatz von höhenverstellbaren Tischen, um diese an die jeweiligen Körpermasse anzupassen. Bei Bedarf sollte ein Fussschemel benützt werden. Abhängig vom Körpergewicht muss der Gegendruck der Rückenlehne individuell eingestellt werden.
Bewegung am Arbeitsplatz: Der Arbeitsplatz sollte so organisiert werden, dass nicht alles vom Stuhl aus erreicht werden kann. Gelegentliches Aufstehen wirkt der Ermüdung und dem körperlichen Verschleiss entgegen.
Sitzen ist Arbeit, die Muskeln und Bänder sind gespannt, um den Körper aufrecht zu halten.
Bewegung in der Pause ist ein probates Mittel gegen Müdigkeit und Schmerzen. Ein kurzer Spaziergang und einige Dehnungsübungen machen den Körper für den Rest des Tages fit.
Gymnastik wirkt gegen Verspannungen und Schmerzen. Eine kurze Übungsserie fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und macht den Kopf frei.
Ideal ist, wenn in der Mittagspause ein Fitnessraum zur Verfügung steht oder sich in der Nähe ein Vita-Parcours befindet.
Entspannungtipps für den Büroalltag
Hier findest Du einfache Entspannungsübungen. Für die Übungen brauchst Du keine Hilfsmittel. Probiere sie aus und überzeugen Dich von ihrer wohltuenden Wirkung.
Übrigens: Eine Entspannungspause von nur 20 Minuten täglich bringt für Deine Gesundheit einen nachweisbaren Nutzen.
Atmung:
Ausgangsposition: Suche Dir ein ruhiges Plätzchen. Setze Dich aufrecht auf die vordere Kante Deines Sessels. Blicke dabei gerade nach vorne. Deine Füsse nehmen eine hüftbreite Stellung auf dem Boden ein. Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel. Verteile Dein Gewicht auf beide Füsse.
Bewegungsausführung: Stütze Deine Ellbogen auf den Oberschenkeln ab. Lege den Kopf in die Hände der abgewinkelten Arme. Deine Augenhöhlen befinden sich dabei auf Höhe Deiner Handballen. Die Fingerspitzen berühren die Stirn. Entlaste Deinen Kopf und Deinen Oberkörper. Atme gleichmässig ein und aus.
Dauer: Führe die Übung 1 bis 2 Minuten durch.
Tipp: Geniesse die Stille.
Halsmuskulatur:
- Aufrecht hinsetzen. Winkel Die Beine um 90-Grad spreizten und die Füsse mit der ganzen Sohle auf den Boden stellen.
- Die ändre entspannt auf die Oberschenkel legen.
- Den Kopf langsam nach rechts drehen. Das Kinn anheben. Und nun Einatmen.
- Den Kopf geradeaus drehen. Den Kopf nach vorne beugen. Und nun Ausatmen.
- Den Kopf langsam nach links drehen. Das Kinn anheben. Und nun Einatmen.
- Die Übung fünf Mal wiederholen.
Augen:
Bildschirmarbeit ist Schwerstarbeit für die Augen. Mit einfachen Übungen ohne besondere Hilfsmittel kann ein entspannendes Augentraining durchgeführt werden. Jede Übung sollte fünf bis zehn Mal wiederholt werden.
Kurz- und Weitsicht: Halte einen Finger so nah an die Nase, dass Du die Kuppe gerade noch scharf siehst. Danach ein circa 5 Meter entferntes Objekt anvisieren.
Entspannende Dunkelheit: Mit der flachen Hand beide Augen abdunkeln und nach einigen Sekunden wieder dem Licht aussetzen.
Augenkreisen: Mit unbewegtem Kopf möglichst weit nach links sehen. Den Blick im Uhrzeigersinn kreisen lassen. Dann so weit wie möglich nach rechts sehen und die Augen gegen den Uhrzeigersinn kreisen lassen.
Füsse:
Koordinationsübung mit den Füssen: Ein Tuch ausgebreitet auf den Boden legen und mit den Zehen greifen und das Tuch anheben. Einen kleinen Moment in der Luft halten, dann wieder absetzen und glatt ziehen.
Ball unter dem Fuss hin und her rollen: Diese Übung wird idealerweise mit einem Noppenball ausgeführt. Dieser fördert mehr als ein glatter Ball die Durchblutung des Fusses und regt gleichzeitig die Fussreflexzonen an. Diese Übung entspannt den Fuss und fördert die Koordination. Alle Muskelgruppen im Bein werden hierbei beansprucht.
Fussmassage: Füsse von innen nach aussen ausstreichen. Die Zehen vorsichtig lang ziehen. Zehen nach oben und nach unten leicht mit der offenen Handfläche biegen.
Lachen:
Denke an etwas Lustiges und Lach mal wieder. Eine Minute Lachen wiegt 45 Minuten Entspannungstraining auf. Bis zu 80 Muskeln bewegen sich, wenn während des Lachens der Körper geschüttelt wird. Für die Dauer des Lachens gleitet der Körper in einem positiven Stresszustand über. Die Schultern zucken, das Zwerchfell hüpft und der Brustkorb bebt.
Das Herz schlägt beim Lachen schneller, der Blutdruck steigt und Sauerstoff wird über die Atmung in die Lungen gepumpt. Nach dem Lachen senkt sich der Blutdruck langsam wieder ab und Stresshormone werden abgebaut. Dies stärkt das Immunsystem.
Mittagsschlaf:
Ein Mittagsschlaf ist gesund und steigert die Leistungsfähigkeit, zehn bis 30 Minuten reichen schon aus.
Zur Mittagszeit tritt der Mensch in zweite Schlafphase ein, diese macht sich physiologisch bemerkbar: Die Körpertemperatur sinkt ab, der Kreislauf wird instabiler. Der Körper befindet sich in einem vergleichbaren Zustand wie in der zweiten Nachthälfte.
Müdigkeit tritt auf, Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit lassen unabhängig vom Essen nach. Die Folgen: Die Produktivität sinkt und die Fehlerquote und die Unfallhäufigkeit nimmt zu.
Spaziergang:
Ein kurzer zehnminütiger Spaziergang wirkt sich sehr positiv auf die Blutdruckwerte aus. Der Blutdrucksenkende Effekt eines kurzen Spaziergangs hält während 11 Stunden an. Bei langen Spaziergängen hält der positive Effekt auf die Blutwerte nur 7 Stunden an. Regelmässige Bewegung ist eines der besten Mittel gegen Bluthochdruck.
Kurze Spaziergänge nach oder vor der Sitzung sind einprobates Mittel, um zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen.
Atemschöpfen:
- Hüftbreiter Stand, leicht gebeugte Knie.
- Den Kontakt der Füsse mit dem Boden wahrzunehmen
- Augenschliessen (ev. Punkt am Boden fixieren).
- Hände vor dem Bauch falten: Handflächen nach oben (Schale).
- Langsam durch die Nase einatmen und die Hände auf die Brusthöhe ziehen.
- Einatmen beenden und Hände auf Brusthöhe ruhen lassen.
- Nach einer kurzen Pause Handflächen nach unten gleiten lassen.
- Ausatmen und Hände gleichzeitig zur Ausgangsposition ruhen lassen.
- Hände kurzzeitig vor dem Bauch ruhen lassen, bis zum nächsten Atemzyklus begingt.
- Die Übung 20-mal wiederholen.
Dehnungsübungen für die Schulter- und Rückenpartie
Setze Dich aufrecht auf den Stuhl, die Beine stehen dabei möglichst parallel. Nun musst Du Dich vorsichtig nach links drehen, dabei solltest Du Dich mit der linken Hand an der Stuhl- bzw. Rückenlehne festhalten und die rechte Hand auf die Aussenseite des linken Knies legen. Blicke nun über die linke Schulter. Halte Dich für drei bis fünf Atemzüge in dieser Stellung. Gehe bei jedem Ausatmen etwas tiefer in die Dehnung. Nun musst Du diese Übung auf der anderen Seite wiederholen.
Dehne Dich immer nur soweit, wie es für Dich angenehm ist.
Innenbegrünung für Büros
Bei der Planung der Büroeinrichtung werden die Pflanzen oft vergessen. Dank der Möbelhäuser (Ikea), die am Ende der Verkaufsstrassen Pflanzen als billige Mitnahmewaren aufstellen, gelangen die Pflanzen auch dort hin, wo sie nicht eingeplant waren.
Pflanzen verdienen mehr, als billige Mitnahmewaren ge(miss)braucht zu werden. Werden sie richtig „eingesetzt“, dann verbreiten sie Freude und tragen sie ihren Teil, zum Gelingen des Unternehmens bei.
Raumgestaltung mit Pflanzen
Pflanzen eignen sich zu unterteilen von Räumen und dem kaschieren von unvorteilhaften Stellen.
Zimmerpflanzen variieren in Grösse und Farbe. Farblich herrschen Grüntöne vor, in der Grösse aber herrscht Vielfalt. Egal ob Bonsai, Weihnachtsstern oder drei Meter hoher Ficus benjamini, jede Pflanze findet ihren Platz im Büro.
Bei der Auswahl der Pflanzen müssen die Lichtverhältnisse und der Pflegeaufwand beachtet werden. Der Pflegeaufwand und der Wasser- und Nährstoffbedarf variieren von Pflanze zu Pflanze.
Grosse Pflanzen sollten von Anfang an auf einen Untersetzer mit kleinen Räder gestellt werden. Sie sind zu schwer und zu sperrig, um getragen und verschoben zu werden. Dank der Untersetzer werden sie mobil und können einfacher gepflegt werden.
Gut für das Raumklima
Pflanzen verwandeln Kohlenstoff zu Sauerstoff. Sie atmen die kohlenstoffhaltige Atemluft des Menschen ein und wandeln diesen zu Sauerstoff um. Die Pflanzen sondern Sauerstoff ab den die Menschen zum Atmen brauchen.
Die Pflanze filtert während des Umwandlungsvorgangs die Schadstoffe aus dem Kohlenstoff und neutralisiert sie.
Pflanzen gehören wie das Atmen zum Menschen. So wenig sich der Mensch seiner Atmung bewusst ist, so wenig ist er sich der Pflanzen bewusst, die sich um ihn herum befinden. Mit dem Pflanzen ist es wie mit der Luft, man bemerkt sie erst, wenn sie fehlen.
Pflanzen sind gesund
Pflanzen verändern ihre Umgebung, sich machen sie lebendig. Sie säubern das Klima und spenden im Sommer Schatten, sie sind eine natürliche Klimaanlage. Pflanzen erst ihre positive Wirkung entfalten wenn sie gepflegt, beachtet und geliebt werden.
Die Pflege der Pflanzen ist eine willkommene Abwechslung zur Büroarbeit. Je nach Wetter und Temperatur müssen sie ein- bis zweimal im Tag gegossen werden. Je häufiger die welken Blätter entfernt und die gesunden abgestaubt werden, umso besser gedeiht die Pflanze.
Pflanzen sehen jeden Tag anders aus. Sie wachsen und die Grüntöne ändern sich. Beim Betrachten der Pflanze erbaut sich die Seele und es entspannen sich die Augen.
Ergonomie: Der Bürostuhl
Die Arbeitsplatzergonomie steht und fällt mit der Qualität des Stuhls und des Arbeitstisches. Das Raumklima, die Beleuchtung und die Akustik können erst ihre Wirkung entfalten wenn die Grundlage stimmt.
Sitzen ist eine unnatürliche Haltung die zu oft Schmerzen und bleibenden Schäden führt. Die Natur erschuf den Menschen als Steppenjäger und nicht als Schreibtischarbeiter.
Mithilfe ergonomischer Hilfsmittel und angepassten Verhaltensweisen können die anatomischen Defizite ausgeglichen werden. Auf die Dauer ist ein vielseitiger Arbeitsplatz die ergonomischte Lösung. Optimal ist ein Wechsel zwischen der sitzenden Arbeit am Schreibtisch zur stehenden Arbeit am Schreibpult.
Das dynamische Sitzen ist ein Konzept, bei dem um der Ermüdung vorzubeugen, die Sitzhaltung regelmässig geändert wird. So werden im Verlaufe des Tages, verschiedenen Körperteilen und Muskeln beansprucht.
Gymnastikball, Kniestuhl und Stehendsitz sind bewährte Ergänzungen zum Bürostuhl. Um den Körper zu entlasten, kann zwischenzeitlich eine Sitzalternative benutzt werden.
Gymnastikbälle, Kniestühle, spezielle Sitzkissen und -keile und Stehendsitze sind eine willkommene Alternative zu den herkömmlichen Sitzmöglichkeiten. Diese halten beim Sitzen den Körper stets in Bewegung, zwingen zum aufrechten Sitzen und fördern so ein dynamisches und rückenschonendes Sitzen.
Ausschlaggebend für die Wahl des Bürostuhls und des Schreibtisches sind die persönlichen Vorlieben und die Anforderung an die Anatomie.
Ergonomisch einwandfreie Büromöbel führen nur zum gewünschten Erfolg, wenn die gesamte Arbeitsumgebung der Ergonomie Rechnung tragen.
Merkmale eines ergonomischen Stuhls.
- Verstellbare Rückenlehne, die bis unter die Schulterblätter reicht, und deren Bewegungswiderstand verstellbar ist.
- Einstellbare Armlehnen.
- Sitzfläche ist höhenverstellbar und nach vorne/hinten kippbar.
- Lehne und Sitzfläche werden automatisch im idealen Winkel gehalten.
- Federung, die das Gewicht beim Setzen sanft abfängt.
- Drehbare Stühle sollten mindestens fünf Fussbeine haben.
- Die Füsse sollten den Boden erreichen.
Auf dem Gymnastikball richtig sitzen
- In der Ballmitte sitzen.
- Oberkörper aufrichten.
- Die Beine leicht grätschen.
- Füsse zeigen nach aussen und stehen senkrecht unter den Kniegelenken.
- Optimal ist ein Hüft- und Kniewinkel von jeweils circa 110°.
IT-Fitness: Everybody is a DAU
Jeder der beruflich etwas mit dem IT-First-Level-Support zu tun hat, steht jeden Tag mindestens einmal kurz vor dem Verzweifeln.
Um die Informatikkenntnisse der Allgemeinheit ist es schlecht bestellt. Der durchschnittliche User weiss nicht viel und ist auch nicht gewillt dazuzulernen.
Es ist fast unmöglich einen durchschnittlichen User soweit zu schulen, dass er bevor er dem Support anruft, prüft, ob das Apparatekabel eingesteckt ist.
Wenn es um den Personal Computer geht, sind nicht nur unterqualifizierte User überfordert. Auch hochintelligente User scheitern regelmässig am Computer.
Der Personal Computer ist eine Fehlkonstruktion, ein brauchbares Werkzeug ist selbsterklärend und intuitiv zu handhaben.
Dies trifft auf den PC nicht zu!
Microsoft hat den Missstand erkannt und versucht daraus ein Geschäft zu machen. In Deutschland hat Microsoft einen flächendeckenden IT-Fitness-Test durchgeführt. Wie nicht anders zu erwarten, blieben die meisten Tester hinter den Erwartungen zurück und scheiterten.
Anstatt den Missstand zu beheben, versuchen die Microsoftler für viel Geld Schulungen zu verkaufen.
Windows war von Anfang an eine Fehlkonstruktion. Ein Gerät, dass mit einem Druck auf den Startknopf ausgeschaltet wird, befindet sich meilenweit von der Alltagslogik entfernt.
Microsoft Office ist eine mächtige Software, nur kann diese keiner gebrauchen, weil die im Alltag benötigten Funktionen in der Funktionsdichte untergehen.
Die User haben ihre eigenen Schlüsse gezogen. Sie wenden sich vom Personal Computer ab und decken sich mit Smartphones und Netbooks ein. Microsoft bliebt nichts anderes als gute Mine zum bösen Spiel zu machen und für das teuflische Moblin-Linux Apps zu produzieren.
Nicht die User ist die DAU‘s Dümmst Anzunehmender User, sondern die Entwickler sind die DAE‘s Dümmst Anzunehmender Entwickler.
Quellen:
Dümmster anzunehmender User
Ehre wem Ehre gebührt: Der DAU-Orden
Schlechtes PC-Wissen bei Schülern, Berufsanfängern und Arbeitsuchenden
Das Innenleben der PC-Tastatur
Die Tastatur gehört zur Computer Peripherie. Mit der Tastatur können nicht nur Texte geschrieben, sondern auch Befehle ausgeführt, Programme gestartet und gesteuert oder einen Vorgang abgebrochen werden.
Computertastaturen verfügen über mehr Tasten als Schreibmaschinentastaturen und sind anders beschriftet. Notebooks haben aus Platzgründen eine andere Tastatur als PCs. Neuere Tastaturen verfügen neben den Tasten über Schnellstart-Druckknöpfe. Mit einem Druck auf den jeweiligen Druckknopf wird die zugeordnete Anwendung gestartet z. B. Programme, Musik, Lautstärke, Filme, Multimedia-Steuerung.
Im deutschen Sprachraum hat sich das System der QWERTZ-Tastaturbelegung durchgesetzt. Dieser Name leitet sich aus den ersten sechs Tasten der obersten Buchstabenreihe ab.
Diese Belegung geht auf die amerikanische QWERTY-Tastaturbelegung zurück. Ziel der QWERTY-Tastaturbelegung ist es, die am häufigsten benötigten Buchstabenfolgen räumlich zu trennen. Wenn häufig kombinierte Buchstaben auf der Tastatur nebeneinanderliegen, so liegen auch die Hämmerchen dieser Buchstaben im Mechanismus der Schreibmaschine nebeneinander und verhaken sich öfters.
Diese Anordnung beruht nicht auf ergonomischen Überlegungen sondern auf einer statistischen Untersuchung über die Häufigkeit von Buchstabenfolgen. Die QWERTY- bzw. QWERTZ-Tastaturbelegung konnte sich aber erst um 1920 gegen andere Tastaturbelegungen durchsetzen. Unangenehmer Nebeneffekt dieser Technik ist eine Verlangsamung des Schreibflusses.
- Tastaturen sind wie alle Bürogeräte genormt.
- In Deutschland und in Österreich wird die deutsche Norm genutzt.
- In der Schweiz wird eine für den deutschen, italienischen und den französischen Zeichensatz angepasste Schweizer Tastatur verwendet.
- Liechtenstein hat keine eigene Norm. In Liechtenstein wird die Schweizer Tastatur benutzt.
- Luxemburg besitzt keine eigene Norm. Firmen ohne Geschäftsbeziehungen zu deutschen Unternehmen herrscht die belgische AZERTY-Tastaturbelegung vor. In den Schulen mit deutscher Muttersprache wird Schweizer QWERTZ-Tastaturbelegung verwendet.
Übertragung zum PC
PS/2-Schnittstelle
Beim Druck und lösen einer Taste schickt der Tastatur-Controller einen Code zum Computer, wodurch ein Interrupt im Computer ausgelöst wird. Die Interrupt-Routine wertet den Scancode der Taste aus und ermittelt, welche Tasten (Strg, Alt, Alt Gr, Umschalttaste, etc.) zusätzlich aktiv ist. Anschliessend speichert die Interrupt-Behandlungsroutine das Ergebnis im Tastaturpuffer ab. Das aktive Anwendungsprogramm respektive das Betriebssystem arbeitet mit Software-Interrupts diesen Puffer ab und verknüpft den Scancode nun mit einem alphanumerischen Zeichen oder Programmanweisung. Dass bedeutet, dass die Tastatur nur Tastennummern liefert und keine ASCII-Zeichen. Die Verknüpfung von Tastennummern und ASCII-Zeichen findet erst in der Software des Anwenderprogramms des Betriebssystem statt.
USB-Schnittstelle
Die Tastatur wird vom PC genauer vom Host-Controller als Gerät das zur Klasse Human Interface Device gehört behandelt. Die dafür benötigten Gerätetreiber sind im Betriebssystem integriert. Die Datenübertragung erfolgt im Interrupt-Transfer.
Die USB-Tastatur sendet im Gegensatz zur PS/2- und ADB-Schnittstelle nicht bei jedem Drücken und Lösen einer Taste einen Code. Sondern sie sendet einen Datenblock mit Statusinformationen (“Flags”) über Tasten, in dem der aktuelle Status der Tastatur angegeben wird.
- Vorteil der USB-Schnittstelle gegenüber der PS/2-Schnittstelle:
- Beliebig viele Tastaturen sind gleichzeitig verwendbar (wichtig bei Behinderungen).
- Der Geräteanschluss ist universell nutzbar, nicht nur für Tastaturen.
- Die Geräte können bei laufendem Betrieb angeschlossen oder entfernt werden (Hotplug).
- Die Integration von beliebigen Geräten mit USB-Anschluss ist in das Tastaturgehäuse möglich.
- Mehre verschiedene Tastencodes sind möglich.
- Keine Probleme durch veraltete Technik.
Tastatur Typen
Ergonomische Tastatur wurden entwickelt um Probleme, die sich beim Arbeiten mit Standardtastaturen ergeben, können (z. B. RSI-Syndrom) entgegen zu wirken.
Ergonomische Tastaturen ermöglichen durch eine natürliche Stellung der Hände ein ermüdungsfreies und gesundes Arbeiten. Ergonomische Tastaturen sind zweigeteilt und A-förmig gebogen. Beiden Teile biegen Schwalbenflügel nach unten und die Tastatur kann – optional (verstellbar) – nach hinten abfallen. Die Handballen liegen auf einem Polster auf. Die ergonomische Tastatur ermöglicht eine natürliche Schreibhaltung. Nachteilig sind solche Tastaturen für ungeübte Wenigschreiber und bei gleichzeitiger Verwendung von Tastatur und Maus.
Ergonomische Tastaturen machen in Verbindung mit ergonomischen Computerprogrammen, die Bedienung mit der Maus überflüssig.
Gummi-Tastaturen werden in Auto-Garagen und anderen Firmen verwendet, die mit flüssigen Stoffen arbeiten. Wasser, Öl, …,
Projizierte virtuelle Tastatur existieren nicht physisch, sondern werden Tastenfeld auf eine beliebige ebene Oberfläche projiziert. Das Gerät erkennt mithilfe einer Bildverarbeitetenden Methode, welche Felder berührt werden, und leitet die Information an den Computer weiter. (z. B. Infrarot Tastatur für den Palm)
Flexible Tastaturen aus Kunststoff können eingerollt werden. Sie sind wasserdicht und resistent gegen Flüssigkeiten.
Sichere Passwörter
Sichere Passwörter sind ein Dauerthema. Jedes Mal wenn ein prominenter Server gehackt wurde, oder gefährliche Windowslücke entdeckt wird, werden sichere Passwörter zum Thema.
Obwohl Sicherheitsexperten seit Jahren warnen, pfeift die breite Masse auf die Sicherheit. Auch 20 Jahre nach der PC-Revolution ist das Sicherheitsbewusstsein und das technische Verständnis der meisten User mangelhaft.
Passwörter überfordern die meisten Menschen. Im Alltag kommt einiges zusammen (Postcheckkonto, Bankkonto, SIM-Card, E-Mailkonten, PC-Konten …) Jeder Bürger des digitalen Zeitalters sollte fähig sein, jährlich 10 sichere Passwörter auswendig zu lernen.
Sichere Passwörter sind so kryptisch, dass sie sich niemand merken will oder kann. Darum wählen die meisten Menschen einfache Zahlkombination wie 123456 oder Geburts- und Gedenktage.
Das Bewusstsein, dass unsichere Passwörter Hab und Gut gefährden, ist nicht vorhanden.
Jede Fahrprüfung ist anspruchsvoller als Passwörter auswendig lernen. Im Ernstfall kann durch den Gebrauch von unsicheren Passwörtern, mehr Schaden entstehen, als durch einen Verkehrsunfall.
Wenn der PC nicht startet
Personal Computer streiken aus verschiedenen Gründen, aber meistens handelt es sich um eine Nachlässigkeit und nicht um einen Defekt. Laut Statistik starten sechs von zehn Computern nicht mehr, weil das Apparatekabel oder das Kabel eines Peripheriegerätes nicht, oder nicht mehr richtig im Computer eingesteckt ist.
Streikende Personal Computer rufen Ratlosigkeit hervor. Vor lauter Aufregung vergessen viele User das Naheliegende zu tun und die Kabel, zu prüfen.
Im besten Fall liegt das Kabel vor dem Computergehäuse am Boden. Dann muss es nur wieder eingesteckt zu werden und schon bootet der PC wieder. Manchmal stellt sich erst bei einem näheren Check heraus, dass die Kabel sich nur ein wenig gelöst haben.
Wenn ein Personal Computer nicht mehr startet, ist die erste Regel, dass alle Kabel gelöst und wieder eingesteckt werden müssen. Gleichzeitig muss überprüft werden, ob die Kabel richtig in der Steckdose stecken und die Sicherungen nicht defekt oder überlastet sind.
Stecken die Kabel richtig und ist alles andere überprüft dann startet in 60% der Fälle der PC wieder. Wenn der Personal Computer immer noch nicht startet, müssen die Kabel innerhalb des Computergehäuses überprüft werden. Wer sich nicht getraut der muss sich nun an den Support wenden.
Solange die Platinen und Laufwerke nicht berührt werden, kann beim Aufschrauben des Gehäuses kann nichts schief gehen. Also kann bedenkenlos das Gehäuse aufgeschraubt werden. Einzig, wenn beim Aufschrauben die Garantie erlischt, sollte eine Fachperson hinzugezogen werden.
Warum lösen sich Kabel? Kabel lösen sich aus verschiedenen Gründen: Schläge, Vibrationen, Erschütterungen, Hängenbleiben, …
Beim irrtümlichen Herausreissen der Kabel können die Stecker beschädigt werden, also auch diese überprüfen.
Wenn alle Kabel korrekt eingesteckt, sind, keine Stecker beschädigt sind und sich im Gehäuse nichts gelöst hat, dann wird es Zeit für den PC-Support.
PC-Support ist eine teuere Angeleinheit. Darum sollte, bevor der Supporter ins Haus kommt, alle Installations-CD und Treiber bereitgelegt werden.
Vorbeugen ist besser als Fluchen: Nach dem Kauf des Personal Computers sollten alle Installationsmedien, die Treiber, die Quittung, das technische Handbuch und die Lizenz in einen Plastiksack verpackt werden, der anschliessend an das Computergehäuse geklebt wird.
Und nicht vergessen: Seriöse PC-Supporter installieren nur legale Software.
- Alle Kabel vom Computergehäuse lösen
- Stromnetz überprüfen
- Stecker überprüfen
- Gehäuse inwendig überprüfen (Achtung Garantie)
- Dokumente, Treiber und Betriebssystem CD bereitlegen
- Support rufen.
Vorgehen
OpenOffice.org Calc für Anfänger
Calc ist die Tabellenkalkulation von OpenOffice.org. Eine Tabellenkalkulation ist ein Programm, mit dessen Hilfe Zahlen (Daten) berechnet / kalkuliert und in tabellarische Form dargestellt werden können.
Kalkulationstabellen eignen sich nicht zur visuellen, tabellarischen Darstellung von Zahlen. AnfängerInnen sind sich dessen oft nicht bewusst und verlieren sich einem „Formatierungsduschungel“.
Damit Calc die Berechnungen durchführen kann, verfügt es (wie jede andere Tabellenkalkulation auch) über eingebaute Funktionen. Funktionen sind Formeln, mit deren Hilfe Daten dargestellt und/oder berechnet werden. =Summe() führt eine Berechnung durch, =Heute() weisst das heutige Datum zu etc.
Die Zelle ist die kleinste Einheit innerhalb einer Tabelle. Die Tabelle ist in horizontalen Zeilen und vertikalen Spalten unterteilt. Innerhalb einer Datei, auch Mappe genannt können sich mehrere Tabellen(blätter) befinden.
Die Zeilen werden über eine Nummer und die Spalten über einen Buchstaben angesprochen. B4 bezeichnet die zweite Zeile von oben und vierte Zeile von Links.
Zellen und Tabellen können innerhalb einer Mappe und über die Dateigrenze hinaus zueinander in Bezug gebracht werden. Berechnungen werden formuliert in dem die Werte, die sich in verschiedenen Zellen befinden, zueinander in Bezug gebracht werden. In einer Zelle kann sich nur ein einziger Faktor befinden. Der Faktor kann auch das Ergebnis einer Berechnung sein.
Innerhalb einer Funktion kann entweder der Wert aus einer Zelle, auch Zellbezug genannt oder ein Wert verwendet werden.
Korrekt sind: =Summe(A3*B10), =Summe(A3*5), =Summe(3*5)
Der Bezug zwischen den Zellen kann auf verschiedene Arten hergestellt werden.
- Die Formel kann in die Zelle geschrieben werden.
- Die Formel kann mithilfe des Funktionsassistenten in die Rechenleiste eingefügt werden. Die Zellenbezüge werden anschliessend mit der Maus in der Rechenleiste zugewiesen. Alternativ kann die Formel von Hand mithilfe der Tastatur, in die Rechenleiste geschrieben werden. Achtung: Die Rechenleiste arbeitet nur, wenn ihr mit der Maus oder dem Namensfeld eine Zelle zugewiesen wird.
- Die Eingabe der Zellenbezüge mit dem Funktionsassistenten in die Formel, respektive in die Rechenleiste, ist die einfachste Möglichkeit um eine Formel zu berechnen.